Pferdeklinik Neugraben
Neugrabenweg 7
5702 Niederlenz

Tel.: +41 62 885 30 20
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Tipps der Pferdeklinik

 

Hufprobleme und Beschlagsprobleme

Huf- und Beschlagsprobleme sind häufig in der täglichen Praxis. Die Hufstellung und ein geeigneter, regelmässiger Beschlag sind Teil der Behandlung orthopädischer Probleme. Jeden Donnerstag ist Aaron Gygax (CFJ) in der Pferdeklinik Neugraben AG tätig. Termine mit ihm können Sie telefonisch (062 885 30 20) oder auch per E-Mail vereinbaren: termine@pferdeklinikag.ch. Lösungen können selbstverständlich auch mit Ihrem persönlichen Schmied besprochen werden

Regelmässige Gesundheitskontrolle

In der Pferdeklinik Neugraben AG bemühen wir uns um die Gesunderhaltung Ihres Pferdes. Eine sinnvolle Prophylaxe ist auch beim Pferd die beste Vorbeugung.

Im Alter können körperliche Beeinträchtigungen zunehmen. Daher empfehlen wir Ihnen die bedarfsgerechte Zahnkontrolle bei Ihrem Pferd mindestens einmal pro Jahr durchzuführen. Die Dunkelziffer für Erkrankungen der Maulhöhle bzw. der Zähne ist bemerkenswert hoch. Da die Toleranz des Pferdes scheinbar gross ist und das Fressverhalten sich erst bei gravierenden Problemen ändert, sind Gebissveränderungen ohne Maulgatter nicht sicher zu identifizieren. Bei älteren Pferden sollten die Schneidezähne sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer regelmässig kontrolliert werden. Neben den üblichen Zahnerkrankungen wie Karies und in Folge geschädigter Zahnsubstanz  auftretende Zahnfrakturen gewinnt die EOTRH (Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis) Symptomatik zunehmend an Bedeutung.

Für Veränderungen des Haarkleids und oder des Ernährungszustands können Stoffwechselerkrankungen verantwortlich sein. In solchen Fällen gibt es geeignete Laboruntersuchungen, mit deren Hilfe eine medikamentelle Behandlung für Ihr Pferd gefunden werden kann.

Entwurmung

Was tun (wenn der Wurm drin ist), um sein Pferd vor Parasiten zu schützen?

Parasiten beim Pferd sind meist keine Erkrankung eines einzelnen Patienten sondern eine Erkrankung des Bestandes. Eine erfolgreiche Bekämpfung, und ein ausreichender Schutz können aufgebaut werden, wenn alle Pferde eines Bestandes in das Entwurmungsmanagement einbezogen werden.

Grundsatz der Parasitenbekämpfung ist die Reduzierung der Infektionsgefahr. Durch intensive Weide- und Stallhygiene wird eine wirkungsvolle Prophylaxe erreicht. Die Hygienemassnahmen können durch Medikamentengabe unterstützt werden.

Die Parasitenbekämpfung kann nach verschiedenen Entwurmungskonzepten durchgeführt werden. Ein weit verbreitetes Konzept ist die Entwurmung ohne Identifikation der vorliegenden Würmer. Dabei wird ein Breitbandentwurmungsmittel im Frühjahr und / oder Herbst eingesetzt. Zusätzlich kann im Sommer und Winter ein einfach wirksames Entwurmungsmittel ohne Kotprobenanalyse verabreicht.

Ein weiteres Entwurmungskonzept basiert auf einer Kotprobe des jeweiligen Patienten und der daraus resultierenden spezifischen Entwurmung.

Nach heutigem medizinischem Wissenstand ist die selektive Entwurmung nach vorheriger Kotprobe zu empfehlen.

Für Fragen zur Entwurmung oder Parasitenbefall Ihres Pferdes stehen wir gerne zur Verfügung.

Vorbeugung von Koliken

Trotz aller Fortschritte in der Veterinärmedizin stellen Koliken immer noch die allerwichtigste Todesursache beim Pferd dar.
Es ist unbestritten, dass die beste Vorbeugung von Kolik darin besteht, möglichst wenig im Management zu ändern. Folgende vorbeugende Maßnahmen sind der beste Weg, um die Kolikanfälligkeit zu reduzieren:

  • Frisches, sauberes Wasser
  • Konstante Futterzusammensetzung
  • Futter von guter Qualität
  • Raufutter in ausreichender Menge
  • Angepasstes Entwurmungsprogramm
  • Parasitologische Kotuntersuchung
  • Kotentfernung Auslauf/Weide zweimal pro Woche 
  • Jährliche Zahnkontrolle
  • Regelmässig viel Bewegung   

 

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Ein Pferd leistet besser, wenn sein Bedürfnis nach ständigem Fressen befriedigt ist. Dies erfolgt, indem man dem Pferd Heu oder Gras zur freien Verfügung anbietet und nur stark arbeitende Pferde oder schlechte Futterverwerter zusätzlich mit Getreide, Oel usw. supplementiert. Ein Salzstein und Wasser müssen immer zur Verfügung stehen. Eine solche unkomplizierte Diät vermindert die Aufnahme von Sand, das Risiko einer Hufrehe, eine zu grosse Fettansammlung im Gekröse (Lipom) und das Risiko von Kolik durch Fütterung von reichhaltigen Futterstoffen.

24h-Notfalldienst

Die Pferdeklinik Neugraben AG ist jederzeit besetzt. Wir bieten einen Notfalldienst rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.

Tel: +41 62 885 30 20